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Sehr gute Nachrichten für alle Vereine: Für das Schuljahr 2012/2013 konnte der WLSB den Fördertopf für das Programm "Kooperation Schule-Verein" erheblich vergrößern. Statt wie bislang 700.000 stehen jetzt 950.000 Euro zur Verfügung. Damit können deutlich mehr Förderanträge berücksichtigt werden als in den vergangenen Jahren.

Eine Schul-AG ist nach wie vor eines der wichtigsten und besten Mittel, um direkt in der Schule den Tischtennis-Nachwuchs für den eigenen Verein zu werben. Entsprechend ist allerdings eine Vorbereitung notwendig. Die Gespräche mit den Schulen müssen rechtzeitig gesucht werden. Dazu ist jetzt zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres 2011/2012 die beste Zeit, da viele Schulen bereits ab März ihre Angebotspalette für das neue Schuljahr festlegen.

WICHTIG: Der Antragsschluss 1. Mai 2012 muss unbedingt eingehalten werden. Das Antragsformular, die formale Ausschreibung und Hinweise zum Ausfüllen des Formulars finden sie auf der Homepage des WLSB.

(WLSB/TTVWH 2012)

Weiterlesen ...Wenn das Schuljahr 2011/2012 in den nächsten Wochen mit den Abiturprüfungen auf die Zielgerade einbiegt, beginnt bei den allermeisten Schulen auch wieder die Planung für die Sportangebote im neuen Schuljahr. Besonders die Ganztagesschulen planen frühzeitig und wollen ein möglichst attraktives Ganztagesangebot zusammenstellen. Sport gehört zu einem gewichtigen Teil dazu und damit auch der Tischtennissport. Während Tischtennis für die Schulen ein beliebtes und attraktives Sportangebot bedeutet, können Vereine von einer Kooperation mit einer Schule direkt profitieren.

Weiterlesen ...Was ist eigentlich „Tischtennis: Spiel mit!“?

„Tischtennis: Spiel mit!“ ist eine Kampagne des DTTB und seiner Landesverbände und fördert Kooperationen zwischen Vereinen und Schulen. Nutznießer sind in erster Linie die Kinder und Jugendlichen. Diese haben durch die Kooperation die Möglichkeit, die Sportart Tischtennis kennenzulernen und als ihre Sportart zu entdecken. Oberstes Ziel von „Tischtennis: Spiel mit!“ ist die Gewinnung und langfristige Bindung neuer Mitglieder für die rund 10.000 Vereine in Deutschland. Offizieller Start von „Tischtennis: Spiel mit!“ ist das Schuljahr 2012/2013.

Weiterlesen ...Interview mit Josef Balle, Bundesfreiwilligendienst („Bufdi“) im Bezirk Ostalb

59 Jahre ist er alt, hat ein Berufsleben lang im Management-Bereich eines amerikanischen Betriebs mit Maschinen und Zahlen gearbeitet. „Es ging hauptsächlich um Kosten und Effizienz“, blickt der Rosenberger Josef Balle zurück. „Jetzt bewege ich mich in einer anderen Welt. Es war mein Wunsch, die eigene soziale Ausprägung zu leben. Als mich Eugen Zeller (Bezirksvorsitzender Ostalb) ansprach, ob ich als Bundesfreiwilliger im Tischtennis arbeiten möchte, habe ich das als Chance gesehen.“ Josef Balles Augen leuchten, als er über all die Hoffnungen, Erwartungen, aber auch Ängste siniert, mit denen er zu Beginn dieses Sozialen Dienstes gerechnet hatte. Durch das gesamte Gespräch mit Balle zieht sich eine Selbsterkenntnis: „Ich sehe jetzt vieles aus einem anderen Blickwinkel.“ Inwiefern?

Kein Ende in Sicht beim TuS Ende – ganz im Gegenteil

2012 ist das Jahr der LIEBHERR Team-WM in Dortmund und den Olympischen Spielen in London. Und 2012 ist der offizielle Beginn der Kampagne „Tischtennis: Spiel mit!“. Mithilfe von Kooperationen zwischen Vereinen und Schulen sollen Kinder und Jugendliche für Tischtennis begeistert werden. Wie „Tischtennis: Spiel mit!“ an der Basis umgesetzt werden kann, zeigen erste Erfahrungsberichte aus der Pilotregion Dortmund/Ennepe-Ruhr-Kreis, wo die Kampagne bereits seit dem Schuljahr 2011/2012 läuft.

Ein Beispiel ist der TuS Ende, der in Herdecke eine Kooperation mit der Grundschule Schraberg eingegangen ist. Wir haben mit dem Pressewart der Tischtennis-Abteilung, Günter Schultz, gesprochen, der aktiv in das Projekt eingebunden ist. Die Tischtennis-Abteilung des TuS besteht aus ca. 70 Mitgliedern. Es gibt sechs Senioren- und drei Jugendmannschaften, wobei „ es in Zukunft noch mehr Nachwuchsteams geben soll“, sagt Schultz. „Wir sind ein lebender Verein und in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen“, betont der 62-Jährige.

Wie lautet Ihr erstes Fazit der Kampagne?

„Wir halten die Kampagne für sehr wichtig, da sie darauf abzielt, die Kinder schon in den Schulen für den Tischtennissport zu begeistern und den Vereinen die Möglichkeit gibt, mit Unterstützung des DTTB (durch Beratung, vergünstigte Materialien) die Kinder als neue Vereinsmitglieder zu gewinnen.“

Wie viele Schüler sind insgesamt beteiligt?

„An der Kooperation sind die 24 Schüler der 4. Klasse Grundschule Schraberg in Herdecke beteiligt. Jeweils 12 Schüler im 1. und 2. Halbjahr des Schuljahres 2011/2012 werden von der verantwortlichen Lehrerin und vier bis fünf sehr engagierten Vereinsmitgliedern im Rentenalter in die Grundbegriffe des Tischtennissports eingewiesen. Zwei Personen aus unserem Verein helfen stets vor Ort mit.“

Haben Sie durch die Kampagne schon Kinder für Ihren Verein gewinnen können?

„Bisher können wir noch keine Vereinszugänge vermelden. Wir sind aber optimistisch, aufgrund der großen Euphorie bei den Schülern, einige für unseren Sport zu gewinnen.“

Welchen Nutzen zieht Ihr Verein noch aus der Kampagne?

„Durch intensive Öffentlichkeitsarbeit machen wir unseren Tischtennissport bekannter. Außerdem haben wir Vereinsmitglieder für Trainer-Ausbildungen des DTTB gewinnen können. Zwei unserer Kooperationsmitarbeiter sowie die Lehrerin sind nun ausgebildete Kindertrainer.“

Wie finden Schüler, Eltern, Lehrer das Projekt?

„Die Schulleitung, die Klassenlehrerin sowie die teilnehmenden Schüler sind bisher begeistert von den Aktivitäten. Die Eltern konnten sich an einem 'Tag der offenen Tür' überzeugen, welchen Spaß die Kinder und auch die Vereinsmitglieder bei der Präsentation der Übungen hatten.“

Sind an irgendeiner Stelle unvorhergesehene Probleme aufgetaucht?

„Durch eine gute und gezielte Vorbereitung sowie die Zuverlässigkeit der Kooperationsmitglieder ist es bisher zu keinen Problemen gekommen. Alle Beteiligten gehen davon aus, dass dies auch zukünftig so bleibt.“

Wie groß ist der Aufwand, den Ihr Verein leisten muss?

„Abgesehen von der zu investierenden Freizeit unserer Kooperationshelfer gibt es keinen nennenswerten Aufwand für den Verein. Vielmehr profitieren sowohl der Verein als auch die Schule von der Kampagne.“

Halten Sie eine längerfristige Kooperation für denkbar?

„Durch das positive Feedback von allen Seiten ist die Fortführung der Kooperation über das Schuljahr 2011/2012 hinaus bereits geplant.“

 

Herr Schultz, wir danken Ihnen für das Gespräch.

 

Artikel im PDF-Format

Bisherige veröffentlichungen:

1. Leitartikel

2. Leitartikel

3. Leitartikel

Weitere Informationen zur Kampagne „Tischtennis: Spiel mit!“ erhalten Sie auf der DTTB-Website: www.tischtennis.de/spielmit

(Text: DTTB 2012)

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