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104.717 – eine Zahl, die
Hoffnung macht


Mitglieder zu gewinnen und vor allem langfristig an den Verein zu binden scheint in der heutigen
Zeit schwieriger denn je zu sein. Die Vorzeichen haben sich geändert: eine rückläufige
Geburtenrate, mehr Sport- und Freizeitangebote, eine höhere schulische Belastung. Und dennoch
macht eine Statistik Hoffnung! 2010 gab es innerhalb des Deutschen Tischtennis-Bundes bei den 7-
14-Jährigen einen Zuwachs an Vereinsmitgliedern. Das zeigt: Mit Engagement und einem
schlüssigen Konzept stehen die Chancen auf die Gewinnung und Bindung von Mitgliedern gut –
auch in Ihrem Verein.
104.717. In Worten: Einhundertviertausendsiebenhundertsiebzehn Kinder und Jugendliche zwischen
sieben und 14 Jahren waren im Jahr 2010 Mitglied eines Tischtennisvereins oder einer
Tischtennisabteilung in Deutschland. Zum Vergleich: Im Jahr 2000 waren noch 125.000 Kinder und
Jugendliche Vereinsmitglieder. Erst seit 2008 steigt die Zahl der jungen Tischtennisspieler und
-spielerinnen wieder an. Und das, obwohl die Geburtenrate rückläufig ist und somit weniger Kinder
und Jugendliche in Deutschland leben.
Dies zeigt, dass es trotz erhöhter Konkurrenz unter den Sportarten, trotz Ganztagsschulen und
verändertem Freizeitverhalten möglich ist, Kinder und Jugendliche für Tischtennis zu begeistern und
an die Vereine zu binden. Die Begeisterung für die Lifetime-Sportart Tischtennis ist weiterhin
vorhanden.
Damit der Aufwärtstrend erhalten bleibt, ist es wichtig, sich den veränderten Bedingungen
anzupassen. Der Alltag von Kindern und Jugendlichen verändert sich. Beispiel: Die Zeit, die ein
Schüler heutzutage in der Schule verbringt, nimmt zu. Ein Ansatz lautet daher, die Kinder bereits im
schulischen Umfeld mit der Sportart in Berührung zu bringen und dafür zu begeistern.
Mit der Kampagne „Tischtennis: Spiel mit!“ eröffnen der DTTB und seine Landesverbände den
Vereinen die Möglichkeit, auf die veränderten Bedingungen zu reagieren. Kooperationsmodelle
zwischen Vereinen und Schulen können ein Baustein sein, die Zukunftsfähigkeit von Vereinen zu
sichern und Akzente im Hinblick auf Mitgliedergewinnung und -bindung zu setzen.
Auf der DTTB-Website können Sie sich über die Kampagne „Tischtennis: Spiel mit!“ informieren.


Weitere Informationen: www.tischtennis.de/spielmit

Artikel im PDF-Format

Bisherige veröffentlichungen:

1. Leitartikel

2. Leitartikel

 

(DTTB 2011)

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„Wir würden ja gerne mehr für die
Jugendarbeit machen, aber…“


Warum Vereine und Schulen kooperieren sollten – der
Sportentwicklungsbericht gibt Aufschlüsse


Kooperationen zwischen Vereinen und Schulen werden in Zukunft eine größere Bedeutung
einnehmen. Das zeigt auch eine Analyse des Sportentwicklungsberichts. Der DTTB und seine
Landesverbände unterstützen Sie im Rahmen der Kampagne „Tischtennis: Spiel mit!“ bei einer
Kooperation, zum Beispiel mit einer kostenlosen Trainerausbildung!
„Wir würden ja gerne mehr für die Jugendarbeit machen, aber uns fehlen fähige Trainer und
Betreuer!“ Kommt Ihnen dieser Satz bekannt vor? Die Worte könnten von einem Tischtennis-
Abteilungsleiter stammen, und sie spiegeln zwei Dinge wider: Erstens: Viele Vereine haben erkannt,
dass Sie sich in der Nachwuchsarbeit und Mitgliedergewinnung engagieren müssen, um auch in
Zukunft zu bestehen. Und zweitens: Aus Mangel an geeigneten ehrenamtlichen Helfern können
Ideen oft nicht umgesetzt werden. Eine Lösung könnte die Kampagne „Tischtennis: Spiel mit!“ des
DTTB und seiner Landesverbände liefern. Dabei wird mittels Kooperationen zwischen Vereinen und
Schulen nicht nur die Mitgliedergewinnung vorangetrieben, sondern auch das Problem der fehlenden
„Kümmerer“ angegangen. Der Anreiz: Im Rahmen der Kampagne „Tischtennis: Spiel mit!“ bietet der
DTTB eine kostenfreie Kinder- und Jugendtrainerausbildung. Zudem zeigt der Verband Ihnen
Möglichkeiten auf, Bundesfreiwillige in Ihre Vereinsarbeit einzubinden.
Das Dilemma der fehlenden Funktionsträger wird übrigens auch im Sportentwicklungsbericht
deutlich. Der Sportentwicklungsbericht, herausgegeben von Prof. Dr. Christoph Breuer von der
Deutschen Sporthochschule in Köln, befasst sich mit der Situation und Entwicklung der Sportvereine
in Deutschland. 19.345 Vereine haben sich am Sportentwicklungsbericht 2009/2010 beteiligt, das
sind 21,3 Prozent aller Vereine in Deutschland.


Das Fazit der Studie: Die Hauptprobleme der Vereine liegen in der Bindung und Gewinnung
ehrenamtlicher Funktionsträger, von Übungsleitern/Trainern sowie neuen Mitgliedern. 8,9 Prozent
der an der Studie beteiligten Vereine gaben an, dass das Problem der Bindung und Gewinnung
ehrenamtlicher Funktionsträger sogar existenzbedrohend sei.
Die Bindung und Gewinnung neuer, vor allem junger, Mitglieder wird ebenfalls als ein heikles
Problem angesehen. Ein Ansatz für die Vereine ist, die Zusammenarbeit mit Schulen zu forcieren:
„Eine gemeinsame Angebotserstellung mit Schulen wirkt für die Sportvereine problemmindernd in
den Bereichen Bindung/Gewinnung von Mitgliedern. Es ist notwendig, kooperationswilligen
Sportvereinen Orientierungshilfen und Good-Practice-Sammlungen zur Verfügung zu stellen…“, heißt
es in der Analyse des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB).


Viele Vereine in Deutschland haben die Zeichen der Zeit erkannt. Mehr als 24.000 Vereine in
Deutschland kooperieren bereits mit Schulen. Mit der Kampagne „Tischtennis: Spiel mit!“
ermöglichen der DTTB und seine Landesverbände die Voraussetzungen, dass Kooperationen
zwischen Vereinen und Schulen vorteilhaft umgesetzt werden können. Alle Informationen sowie
Formulare zu der Kampagne finden Sie auf der DTTB-Website.


Weitere Informationen: www.tischtennis.de/spielmit

Artikel im PDF-Format

Bisherige Veröffentlichungen:

1. Leitartikel

(DTTB 2011)

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Vormittags Schule, nachmittags
Training war einmal - Schule im Wandel,
Konsequenzen für die Vereine


Max (12 Jahre) sitzt um 8 Uhr im Unterricht. Eine Doppelstunde Deutsch sowie Mathe,
Englisch, Biologie und Kunst stehen heute auf dem Stundenplan. Um 13 Uhr hat Max
Schluss, und auf der Busfahrt nach Hause geht er im Kopf seine Nachmittagsgestaltung
durch. Zuhause Mittagessen um 14 Uhr, in Ruhe Hausaufgaben erledigen bis 16 Uhr, und
um 17 Uhr steht das Tischtennistraining im Verein an. Seine Vorfreude ist bereits groß …
So wie Max ging es vor ein paar Jahren noch vielen Kindern. Heutzutage sieht der
Tagesablauf der Heranwachsenden meist anders aus. Schule bis in den späten Nachmittag,
Essen in der Schule, Hausaufgabenbetreuung in der Schule, diverse AG´s bis in den Abend
hinein, kurzum: Ganztagstagschulen und -Angebote sind in Deutschland mittlerweile weit
verbreitet. Die Schule ist im Wandel, das Freizeitverhalten der Kinder verändert sich, die
schulische Belastung (zum Beispiel durch G8) ist gestiegen.
Dies hat direkte Auswirkungen auf die Kinder selbst und auch auf Schulen und Vereine.
Schulen haben durch Ganztagsangebote zwar mehr inhaltliche Gestaltungsspielräume,
werden aber auch mit vielen neuen Anforderungen konfrontiert. Lehrer und Schüler werden
deutlich mehr gefordert.
Die Kinder selbst sind durch die vielfältigen Angebote in der Schule stärker belastet und
weniger motiviert, sportartspezifische Angebote von Vereinen zu nutzen. Max würde heute
kaum Zeit für den Tischtennisverein haben, nach einem anstrengenden Tag in der Schule
hätte er vielleicht auch nicht mehr allzu große Lust.
Und unter den Vereinen steigt der Konkurrenzkampf um die Kinder und Jugendlichen.
Zudem gehen Sportstättenbelegungszeiten verloren. Die Vereine sind in Sorge, ihre
traditionellen Strukturen zu verlieren und am Nachmittag nur noch eine untergeordnete Rolle
zu spielen. Andererseits ergeben sich für Vereine auch Chancen, beispielsweise in einer
verstärkten Teilhabe in der Ausgestaltung von Ganztagsangeboten. Modelle, bei denen
Vereine und Schulen Hand in Hand zusammenarbeiten, nehmen zu. Kooperationen bieten
die Möglichkeit, dass den Vereinen im heutigen Schüler-Alltag wieder eine größere
Bedeutung zukommt.
Der DTTB und seine Landesverbände haben mit Tischtennis: Spiel mit! eine Kampagne
angestoßen, von der Vereine und Schulen gleichermaßen profitieren können. Und in erster
Linie sollen Kinder wie Max für den Tischtennissport begeistert werden.


Vorteile von Tischtennis: Spiel mit! auf einen Blick:


Für Vereine:
- Gewinnung neuer Mitglieder
- Langfristige Bindung von Schülern an den Verein
- Erschließung neuer Nutzungszeiten in Sportstätten
- Popularitätssteigerung und Imagegewinn
- Finanzielle Unterstützung durch Projektmittel
- Frühzeitige Bindung von Talenten


Für Schulen:
- Erweiterung und Bereicherung des Schulsportangebots
- Gesundheitsprävention für Schüler
- Imagegewinn der Schule, Bildung eines Schulprofils
- Abbau von Bewegungsdefiziten bei Schülern
- Teilnahme an Schulwettbewerben (z.B. Jugend trainiert für Olympia)
- Entlastung der Lehrkräfte


Weitere Informationen: www.tischtennis.de/spielmit

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(DTTB 2011)

Der WLSB hat eine neue Broschüre mit Informationen über Kooperationen zwischen Vereinen und anderen Partnern (z.B. Schulen) online veröffentlicht. Darin erhalten Vereine allen zentralen Informationen über Kooperationen und die damit verbundenen Möglichkeiten. Anhand von zahlreichen Praxisbeispielen werden Themen erläutert wie z.B. Finanzierung, Kooperationsmodelle, rechtliche Fragen und vieles mehr.

Hier geht es direkt zur Info-Broschüre des WLSB (PDF-Datei)

(TTVWH 2011)

Weiterlesen ...Vor kurzem fand in Betzingen unter der Leitung von FSJlerin Johanna Weidle der „1. Mädchen–Tag“ im Bezirk Alb statt. Im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres beim TTVWH hat jeder FSJler die Möglichkeit, einen Projekttag auf die Beine zu stellen und durchzuführen. Johanna Weidle, die für den TTVWH ihr FSJ in der Außenstelle im Bezirk Alb absolviert, entschied sich hierbei für einen speziellen Aktionstag für Mädchen, der von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr angesetzt war.

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