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Weiterlesen ...Geistig behinderte Tischtennis-Sportler aus Württemberg haben bei den Nationalen Spielen der Special Olympics in Hannover in allen Wettkämpfen vordere Platzierungen in den stärksten Leistungsklassen belegt. Ein Highlight aus TTVWH-Sicht war dabei die Goldmedaille von Hartmut Freund (QTTR-Wert 1503) bei den Herren. Er spielt im Regelsport für den TTC Bietigheim-Bissingen. Auch die anderen erfolgreichen Sportler aus dem Ländle sind überwiegend in TTVWH-Vereinen aktiv.

In einer Neuauflage des Finals von 2014 setzte sich Titelverteidiger Hartmut Freund auch diesmal gegen den lernbehinderten Pfälzer Patrick Kilian (QTTR-Wert 1522), durch, der im Regelsport in der Bezirksliga spielt. Obwohl Freund wegen seiner schweren geistigen Behinderung kaum imstande ist, taktische Anweisungen umzusetzen, tat er genau das Richtige: Er setzte Kilian von Beginn an mit Flips, Schüssen und Topspins so unter Druck, dass dieser nur sporadisch mit seiner gefürchteten Vorhand punkten konnte. Dadurch gewann Freund den ersten Satz sicher mit 11:6. Da bei den Special Olympics auf zwei Gewinnsätze gespielt wird, geriet Kilian nun in Zugzwang. Dieser kam zwar etwas besser ins Spiel, konnte aber bei 10:9-Führung einen Satzball nicht verwandeln. Beim Stand von 12:11 für Freund fiel die Entscheidung, als Kilian einen Aufschlag-Return von Freund ins Netz schmetterte.

Tolle Leistungen zeigte auch Sebastian Rösenberg (QTTR-Wert 1176) vom SV Ettenkirch, der in der Junioren-Konkurrenz bis 29 Jahre mit Platz 4 ein Ausrufezeichen setzte. Im so genannten Unified Weiterlesen ...Doppel, bei dem ein behinderter und ein nichtbehinderter Spieler ein Team bilden, holte Rösenberg später mit seinem nichtbehinderten Partner Karl-Heinz Frosch vom TTC Hegnach sogar Bronze.

Gute Ergebnisse gab es aus württembergischer Sicht zudem in der Damen-Konkurrenz, wo sich zwei Sportlerinnen aus dem Ländle in der Vorrunde für die höchste Leistungsklasse qualifizierten. Christine Holl von der Diakonie Pfingstweid in Tettnang belegte Rang 4 im Damen-Einzel. Bei den Juniorinnen bis 29 Jahre errang Sandra Frosch (QTTR-Wert 808) vom TTC Hegnach Platz 5. Ihr Ergebnis ist umso respektabler, als sie wie Hartmut Freund zu den schwerer behinderten Sportlern dieser Spiele gehörte.

Anders als bei den Körperbehinderten werden die Athleten bei den Special Olympics nicht nach ihrem Behinderungsgrad, sondern nach ihrer Leistungsstärke klassifiziert. Daher ist es möglich, dass Sportler mit unterschiedlichen Behinderungsgraden in der gleichen Leistungsklasse spielen, wenn sie etwa gleich stark sind. Insgesamt traten in der vorigen Woche über 370 Tischtennis-Sportler mit einer intellektuellen Behinderung an 30 Platten in der Hannoveraner Swiss Life Hall gegeneinander an. Die Nationalen Spiele der Special Olympics werden alle zwei Jahre in 20 Sportarten ausgetragen.

Norbert Freund

Vom 16.-18.06. gingen in El Prat de Llobregat (Barcelona) mit Tim Laue (SV Hoffeld), Marcus Sieger (VfL  Sindelfingen) und Alexandros Kalpakidis (TV Calw) drei Spieler aus Baden-Württemberg in verschiedenenWeiterlesen ...
Wettkampfklassen (WK) an den Start. Dabei konnte Tim Laue im Teamwettbewerb einen dritten Platz erspielen.
(Bild: Team Baden-Württemberg)

Vom 22. - 23.04. ging das Team Ba-Wü mit insgesamt 23 Athleten in verschiedenen Wettkampfklassen (WK) bei zwei parallel stattfindenden  Deutschen Meisterschaften ins Rennen. Während die „stehendenWeiterlesen ...“ Spieler in Heuchelheim (Hessen) an den Start gingen, kämpften die Rollstuhlfahrer im 80 km südlich gelegenen Frankfurt um Medaillen. Insgesamt  konnte man 21 Medaillen gewinnen, davon fünf Deutsche Meister Titel. Juliane Wolf (BSG Offenburg), Thomas Brüchle (SV Salamander Kornwestheim) und Michael Roll (SV Hoffeld) waren die erfolgreichsten Ba-Wü Starter.

(Bild v. l.: Betreuer Marco Bebion und Medaillengewinner Thomas Brüchle)

Deutsche U25 MeisWeiterlesen ...terschaften: Ba-Wü Team mit  zahlreichen Medaillen und einigen Neulingen

Bei den Deutschen U25 Meisterschaften vom 11-12.03. in Alveslohe (Schleswig-Holstein) war das Team Baden-Württemberg mit 11 Spielern am Start. Insgesamt konnte man sechs Medaillen gewinnen.

Youngster Kalpakidis bezwingt Favoriten Freund knapp  - Eibelshäuser vor Titelverteidigerin Frosch

Bei den Baden-Württembergischen Tischtennismeisterschaften für Menschen mit intellektueller Einschränkung am 27.02. in Stuttgart-Degerloch gehen 28 SpielerInnen an den Start. Der erst 16 Jahre junge Alexandros Kalpakidis (TV Calw) und Annette Eibelshäuser (SV Hoffeld) gewinnen dabei die Gold-Medaillen. Dem Ausrichter SV Hoffeld kann man zu dieser Veranstaltung ein großes Lob aussprechen. Die Organisation, Bewirtung und der Turnierablauf wurden sehr gut vorbereitet. Turnierleiter Harald Laue konnte bei idealen Bedingungen das Turnier durchführen.

Vom 12.-13.12. faWeiterlesen ...nd in Kornwestheim ein RegioCup im Tischtennis statt, bei dem jeweils ein Spieler mit und ein Spieler ohne Behinderung eine Mannschaft bildeten. In Zusammenarbeit mit der SportRegion Stuttgart hatte das Event der Württembergische Behinderten- und Rehasportverband e.V. (WBRS) organisiert. Ausrichtender Verein war der SV Salamander Kornwestheim. Insgesamt waren acht Spieler am Start. Der ausrichtende Verein SV Salamander Kornwestheim schickte vier seinen Jugendlichen ins Rennen, während die Sportler mit Handicap vom WBRS für dieses Event ausgesucht wurden.

Bei den Tischtennis-Europameisterschaften für Menschen mit Behinderung vom 12.-17.10 in Vejle (Dänemark) waren mit Thomas Brüchle (SV Salamander Kornwestheim), Juliane Wolf (BSG Offenburg), Tim Laue (SV Hoffeld) und Marcus Sieger (VfL Sindelfingen) vier Starter aus Baden-Württemberg dabei.

Brüchle bleibt ohne Niederlage

Weiterlesen ...In der Wettkampfklasse (WK) 3 blieb Rollstuhltischtennis-Spieler Thomas Brüchle (Bild: mitte) über das gesamte Turnier ohne eine einzige Niederlage. Dabei begann der Weltranglistendritte das Turnier alles andere als souverän. So musste er bereits im Einzel in der Gruppe gegen Dacian (Rumänien) über die volle Distanz von fünf Sätzen gehen. Nicht anders sah es dann im Viertelfinale gegen den Russen Toporkov aus. Auch hier kämpfte sich Brüchle in fünf Sätzen durch und konnte spielerisch nicht wirklich überzeugen. Wie ausgewechselt präsentierte sich der Neu-Kornwestheimer dann ab dem Halbfinale. Mit Jan Gürtler traf er auf seinen Nationalmannschaftskollegen und ließ diesem in drei Sätzen keine Chance. Für eine echte Überraschung sorgte Brüchle dann im Finale gegen seinen Teamkollegen und Turnierfavoriten Schmidberger (Borussia Düsseldorf), gegen den er in den letzten Jahren nie gewinnen konnte.

Weiterlesen ...Vom 11.-12.09. fanden in Wipperfürth (NRW) die Deutschen Meisterschaften für Menschen mit mentaler Behinderung (WK 11) statt. Aus Baden-Württemberg waren Alexandros Kalpakidis (TSV Calw), Sebastian Rösenberg (BRSG Bietigheim-Bissingen), Hartmut Freund (BSV Walldorf) und Sandra Frosch (BSA SV Hoffeld) am Start. Insgesamt starteten bei den Herren 19 Teilnehmer und bei den Damen 12 Teilnehmerinnen aus ganz Deutschland.

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