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b_350_250_16777215_00_images_alt_phocagallery_IMG_0835_neu(1).jpgDas Landesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ fand am 12./13. März 2013 in Biberach statt. Qualifiziert waren 56 Schulmannschaften aus ganz Baden-Württemberg in 14 Konkurrenzen, die sich tolle Spiele um die Titel der Landessieger in den vier Wettkampfklassen und die Fahrkarten zum Bundesfinale in Berlin lieferten.

Auf dem Foto die Verantwortlichen für Jugend trainiert für Olympia in Baden-Württemberg, v.l.n.r.: Harry Blum (Landesbeauftragter), Ludwig Schmieder (RP Freiburg), Günther Kreutzer (RP Tübingen), Günther Hellenschmidt (RP Stuttgart) und Andreas Enderle (RP Karlsruhe).

 WK I

Wie immer bestens gelaunt traten Charlotte Bittner, Svenja Friedrich, Laura Henninger und Alina Rehmann, begleitet von ihrem Motivator Dirk Walz, bereits morgens um sechs Uhr die Reise nach Biberach an. Nach der Begrüßung ging es dann um 10.15 Uhr los. Da die Mannschaft des KMG Friedrichshafen nicht angetreten war, spielten nur drei Mannschaften um den Landestitel. Das Bildungszentrum-Nord Reutlingen, die Realschule Baiersbronn und die Gaildorfer traten im Modus jeder gegen jeden an. Wer zuerst fünf Punkte erreichte, hatte gewonnen. Den Anfang machte die Partie Reutlingen gegen Gaildorf. Schnell sollte sich zeigen, auf welch hohem Niveau an diesem Tag gespielt wurde. Nach vier Einzeln stand es 2:2, und auch das Doppel mit Rehmann/Henninger wurde mit 1:3 gegen die starke Eva Weidle und Jana Scholler verloren. Nun mussten die nächsten Einzel entscheiden. Diese wurden dann aber relativ klar gesichert: Bittner gewann 3:1, Friedrich 3:2 und Henninger 3:1. Nachdem sich im zweiten Spiel Baiersbronn ebenfalls gegen Reutlingen durchsetzen konnte, war klar, dass Gaildorf und Baiersbronn um den Titel spielen würden. So begannen die Mädchen etwas angespannt, und Laura Henninger (2:3) gegen Ramona Gaiser und Alina Rehmann (2:3) gegen Antonia Walkenhorst verloren, wenn auch denkbar knapp, ihre ersten beiden Einzel. Charlotte Bittner konnte zwar einen klaren 3:0-Sieg gegen Lena Gaiser einfahren, Svenja Friedrich jedoch verlor ihr Einzel genauso deutlich (0:3) gegen eine gute Noppenspielerin. Die Gaildorfer lagen nach den Einzeln 1:3 zurück. Das Doppel Rehmann/Henninger zeigte nun aber seine ganze Klasse und gewann souverän mit 3:0 gegen Ramona und Lena Gaiser. Es folgten die nächsten Einzel. Bittner kämpfte stark, musste sich aber mit 1:3 geschlagen geben. Das Team aus dem Limpurger Land lag zu diesem Zeitpunkt mit 2:4 Punkten zurück. Sollte Baiersbronn noch einen Zähler holen, so wären sie Sieger geworden. Dagegen hatten die Gaildorfer Spielerinnen entschieden etwas einzuwenden. Mit einem sensationellen Schlussspurt gewannen Friedrich (3:1) gegen Lena Gaiser nach einem klasse Spiel, Henninger (3:1) gegen Antonia Walkenhorst und Rehmann (3:0) gegen Ramona Gaiser ihre letzten Einzel, und so gewann dann doch noch Gaildorf dank starker physischer und psychischer Leistung knapp, aber verdient mit 5:4. (Alina Rehmann)

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Laura Henninger, Svenja Friedrich, Charlotte Bittner, Alina Rehmann

Die Schüler vom Wirtemberg Gymnasium, Bernd Müller, Jannik Trüdinger, Chris Kälberer und Emre Karaca sind Landessieger in der Wettkampfklasse I. Beim Landesfinale setzten sich die Wirtemberger dreimal hauchdünn gegen die Konkurrenten durch: Mit 5:4 behielten sich gegen die Waldorfschule Balingen die Oberhand, mit 5:3 besiegten sie die badische Teilnehmer (u.a. mit Freiburger Adrian Glunk) und auch im letzten Spiel gelang ein knapper 5:4 Sieg.

WK II

Im Landesfinale der Schulmannschaften in Biberach trat das Mädchen-Team des ASG Crailsheim nach dem letztjährigen zweiten Platz besonders motiviert in der Altersklasse 1996-1999 (WK II/1) an. Einziges Ziel war der Gewinn des Landesfinales, um - ein letztes Mal mit dieser Mannschaft - das Bundesfinale von "Jugend trainiert für Olympia" in Berlin zu erreichen. Außerdem galt es, der in diesem Jahr letztmals für die Tischtennis-Schulmannschaft langjährig verantwortlichen Brigitte König mit einer Berlinreise das passende Abschiedsgeschenk zu bereiten und ihren Nachfolger Andreas Keinert würdig einzuführen. Betreut wurde die Mannschaft von Schülermentor Martin Wetzel und Jürgen Herrmann.

Erster Gegner war die Mannschaft vom Herzog-Christoph-Gymnasium Beilstein, die im letzten Bundesfinale in der jüngeren Altersklasse (1997-2000, WK III/1) den dritten Platz erreicht hatte, und damit als brandgefährlich einzustufen war. Nach einer Punkteteilung in den Eingangsdoppeln gewannen Franziska Soldner und Rebecca Linde im hinteren Paarkreuz und brachten das Team mit 3:1 in Führung. Im vorderen Paarkreuz ließ Jessica Herrmann der gegnerischen Spitzenspielerin Marleen Krysl keine Chance, während Eike Mühlbacher nicht zu ihrem Spiel fand und verlor. Den Punkt zum 5:2-Sieg steuerte Alexandra Schöppler mit gewohnter Nervenstärke im fünften Satz bei. Während die Mannschaft des ASG nun ein Freilos hatte, gewann das Team aus Furtwangen gegen Beilstein mit 5:4, sodass im abschließenden Spiel das ASG einen Sieg zum Weiterkommen brauchte.

Mit dem Otto-Hahn-Gymnasium Furtwangen hatten die Crailsheimerinnen noch ein Hühnchen zu rupfen, handelte es sich doch um diejenige Mannschaft, gegen die sie im Vorjahr im Landesfinale den Kürzeren gezogen hatten. Entsprechend legte das Doppel Jessica Herrmann/Eike Mühlbacher los und gewann in Rekordzeit 3:0. Nicht einkalkuliert war der knappe 3:2-Sieg des Doppels Alexandra Schöppler/Lara Hanselmann gegen das gegnerische Topdoppel. Als fast zeitgleich Franziska Soldner am Nebentisch ebenfalls im fünften Satz gewann, war eine Vorentscheidung gefallen. Rebecca Linde und Jessica Herrmann machten mit zwei klaren Siegen den Sack zu einem in der Höhe nicht für möglich gehaltenen 5:0-Sieg zu. Das Vergleichsspiel gegen die Hauptschule aus Blumberg, die den Wettbewerb WK II/2 gewonnen hatte, wurde ebenfalls 5:0 gewonnen, wobei Tanja Meißner für Rebecca Linde zum Einsatz kamen. (J. Herrmann)

WK II/2 Mädchen:

b_350_250_16777215_00_images_alt_phocagallery_wk_ii.jpgStephany Selig, Anna-Lena Bumiller, Sarah Steffen, Asime Keysan, Kerstin Strohmaier und Kristina Gerb von der Viktor-von-Scheffel-Werkrealschule Blumberg konnten im Wettbewerb der Hauptschulen die WRS Isny mit 5:1 den Landesmeistertitel holen, mussten sich aber im Qualifikationsspiel gegen das Gymnasium Crailsheim ebenso deutlich mit 0:5 geschlagen geben.

Im WK II/1 Jungen waren für das Rotteck-Gymnasium Freiburg die Spieler Maikel Sauer, Lukas Luchner, Pierre Kolbinger, Niclas Hug, Jonathan Herden und Julian Kälber am Start. Wie in den vergangenen zwei Jahren konnte auch dieses Mal die Fahrkarte zum Bundesfinale gelöst werden. Jeweils mit 5:2 wurden das Carlo-Schmid-Gymn. Tübingen, das Roman-Herzog-Gymn. Beilstein und das Gauß-Gymn. Hockenheim bezwungen.

Ähnlich souverän holte sich die Sandbergschule Frankenhardt, die sich zum 8. Mal hintereinander für das Landesfinale qualifiziert hat, mit einem 5:0 gegen die WRS Isny und einem 5:3 gegen die Burgschule Haiterbach den Landesmeistertitel.

WK III

Die Tischtennisspieler des Justinus-Kerner-Gymnasiums Heilbronn Tom Mayer, Tim Hankel, Vladislav Krug, Uwe Geis-Schroer, Simon Drauz, Fabian Beck und Andreas Spies holten sich im Landesfinale in Biberach souverän den Titel und qualifizierten sich damit für das Bundesfinale in Berlin (23.-27.04.2013). Nachdem das Team sich schon auf Regierungspräsidiumsebene durchgesetzt hatte, vertrat man als beste Mannschaft den Regierungsbezirk Stuttgart.

Die ersten beiden Partien gegen Reutlingen und Östringen konnten die JKG-Schüler jeweils deutlich für sich entscheiden. Im dritten und letzten Spiel traf man auf den letztjährigen Landessieger Freiburg. Nachdem das JKG-Team beide Doppel für sich entscheiden konnte war der Widerstand der Freiburger gebrochen und es wurde ein deutlicher 5:0-Sieg herausgespielt.

Damit fährt eine Schülermannschaft des JKG Heilbronn zum dritten Mal hintereinander (2011 Tischtennis, 2012 Handball) als bestes Team ihrer Altersklasse nach Berlin! Sämtliche Spieler des JKG Teams trainieren und spielen gleichzeitig bei der Tischtennisabteilung der TSG Heilbronn. Die Teilnahme am Bundesfinale ist ein weiteres positives Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen Schule und Verein.

Den Landesmeistertitel der Hauptschulen konnte die GWRS Löffingen mit einem 5:0 gegen die GWRS Uhlmann-Schule Laupheim, einem 5:2 gegen die Sonnenberg-Schule Aidlingen und einem 5:1 gegen die GHWRS Adelsheim sicher heimbringen.

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Bei den Mädchen konnten die Schülerinnen des Otto-Hahn-Gymnasiums Karlsruhe mit einem 5:2 gegen das AEG Reutlingen, einem 5:3 gegen die Realschule am Karlsberg Crailsheim und gegen Dauerkonkurrenten und Namensvetter aus Furtwangen mit einem 5:3 sowohl den Titel als auch die Fahrkarte nach Berlin sichern. In der Hauptschulkonkurrenz traten bedauerlicherweise nur zwei Schulen an, hier konnte die Viktor-von-Scheffel-Werkrealschule Blumberg die WRS Isny klar mit 5:0 bezwingen.

WK IV

Nach hart umkämpften Spielen stand es fest: Realschule Bühlertann stellt den Landessieger im Tischtennis in der Wettkampfklasse IV/1 Mädchen. Die Schülerinnen konnten 2:4 Rückstand gegen das Gymnasium Achern mit großem Kampfgeist doch noch aufholen.

DieMädchenmannschaft der Klasse 6 der Grund- und Werkrealschule Fautenbach/Önsbach belegte den 1. Platz in der Altersklasse WIV/2. Qualifiziert hatte sich die erfolgreiche Mannschaft als Erstplatzierte im Oberschulamtsfinale in Blumberg. Souverän gewannen die von Yannik Grether und Frau Gabriele Weber betreuten Mädchen ihre Spiele in Einzel und Doppel gegen  die Mannschaften aus Wettersbach, Abstadt und Erlenbach. Melanie Schindler, Sarah Beck, Alyssa Schneider, Ayse Karadavut,

Victoria Wolf und Michaela Storz überzeugten mit Können, Spielwitz  und Kondition und kämpften um jeden Punkt. Mit berechtigtem Stolz nahmen die Siegerinnen ihren Pokal mit nach Hause. Einen Wermutstropfen gab es allerdings. Die ersehnte Reise nach Berlin zum Bundesfinale muss ausfallen, weil diese Spielgruppe noch nicht das erforderliche Alter hat. Grund genug eifrig weiter zu trainieren, um im nächsten Jahr dieses Ziel zu erreichen.

Der Nachwuchs des Rotteck-Gymnasiums Freiburg konnte bei den Jungen in der WK IV/1 in die Fußstapfen der Großen (WK II/1) treten und außer gegen das AEG Reutlingen mit einem 5:4 Ergebnis deutliche Siege gegen die Vertreter der anderen Regierungspräsidien einfahren: Wagenburg-Gymnasium Stuttgart (5:1) und Meitner-Gymnasium Königsbach-Stein (5:3). Am Start waren Sven Henning, Jana Kirner, Nikolai Kirner und Lino Rohrer.

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In der WK IV/2 hatten die Jungs der Deutsch-Franz. GS Sillenbuch die Nase vorne und konnten sich gleich gegen vier andere Schulmannschaften durchsetzen. Sowohl die Mali-WRS Biberach als auch die WRS Ebert Schopfheim mussten eine 5:0 Niederlage hinnehmen, Die Barth-GS Wettersbach mit 5:1 und die WRS Leinzell mit 5:2 konnten das Spiel etwas spannender gestalten.

Für das Bundesfinale in Berlin qualifiziert: Rotteck-Gymnasium Freiburg (Wk II Jungen), Albert-Schweitzer-Gymnasium Crailsheim (Wk II Mädchen), Justinus-Kerner-Gymnasium Heilbronn (Wk III Jungen), Otto-Hahn-Gymnasium Karlsruhe (Wk III Mädchen).

Ergebnisse im Überblick

Text: Rainer Welte

Bilder: Florian Achberger

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