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[Zu den Ergebnissen]

(jm) Am Wochenende 02./03. November 2002 fand das 1. Bundesranglistenturnier der Jugend (TOP 48) in Wesel (Westdeutschland) statt. Fulya Özler, 3. bei den Europameisterschaften der Schülerinnen im Einzel im Juli 2002 in Moskau, bestätigte mit Platz 2 bei den Mädchen, in ihrem ersten Jahr in dieser Konkurrenz, ihre derzeit gute Form. Linglan He (TSV Herrlingen) mit Platz 5 und Jasmin Lorenz (Post Südstadt Karlsruhe) auf Rang 11 rundeten das gute Ergebnis bei den Mädchen ab. Die Jungen standen diesem Ergebnis nicht nach: Adrian Klosek (TSG Heilbronn), Volker Schneider (TTC Tuttlingen) und Alexander Krieger (TV Seckenheim) konnten mit Platz 4, 5 und 6 überzeugen. Michael Dudek (TSG Heilbronn) kam auf Rang 11. Die Baden-Württemberger waren mit insgesamt 7 Plätzen unter den ersten 12 (4 bei den Jungen, 3 bei den Mädchen) der erfolgreichste Landesverband, gefolgt vom Hessen und Niedersachsen mit je 4 Plätzen unter den ersten 12. Diese ersten 12 Plätze berechtigen zur Teilnehme beim DTTB-TOP 16 Ranglistenturnier am 16./17.11.2002 in Berlin.

Zugunsten eines Bundesranglistenturniers mit 48 Teilnehmern hatte man sich entschieden die 4 Regionalranglisten im Süden, Südwesten, Westen und Norden zu streichen. Ziel dieser Änderung sollte es unter anderem sein, die wirklichen stärksten Spieler im Nachwuchsbereich für die weiterführen Ranglistenturniere auf Bundesebene und für die deutschen Einzelmeisterschaften an den Start gehen zu lassen. Die Grundquote jedes Landesverbandes wurde damit gestrichen. Gleichzeitig mit der 1. Austragung eines nationalen Ranglistenturniers mit 48 Teilnehmern, musste man ein System finden, mit dem man in 2 Tagen eine gerechte Reihenfolge ermitteln konnte. So spielte man zunächst in 8 Sechsergruppen (jeder gegen jeden) und danach 5 Runden eines modifizierten KO-Systems, um die Plätze 1 bis 48 zu ermitteln. Wer in seiner Vorrunde Platz 1 belegte, spielte danach um die Plätze 1 bis 16, bei Platz 2 in der Vorrunde ging es um die Plätze 5 bis 20, Platz 3 spielte in der modifizierten KO-Runde die Plätze 9 bis 24 aus. Für die Plätze 4 bis 6 der Vorrunde gilt entsprechendes für die Ränge 25 bis 48 des Endklassements. Alleine bei den Jungen brachte der Südverband (Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen) 6 Teilnehmer zum DTTB-TOP 16 Ranglistenturnier. Dies wäre nach der alten Struktur über das süddeutsche Ranglistenturnier nicht möglich gewesen.

Bei den Mädchen spielte Fulya Özler souverän: In ihrer Vorrunde gab es viermal ein deutliches 3:0, nur gegen Mandy Ködel aus Niedersachsen musste Fulya Özler über die volle Distanz von 5 Sätzen gehen. Am Ende stand mit 3:2 ein knapper Sieg und Platz 1 der Vorrunde zu Buche. In den Platzierungsspielen hatte Fulya Özler zunächst beim 3:1 gegen die Bayerin Andrea Loher genauso wenig Mühe wie danach beim deutlichen 3:0 gegen Nicole Trautmann aus Hessen. Damit stand Fulya Özler im Endspiel um Platz 1 gegen die gebürtige Chinesin Zenqi Sun aus Hessen. Nach einem 11:6 und 11:4 in den ersten beiden Sätzen, sah zunächst alles erneut nach einem deutlichen Erfolg aus. Sun drehte den Spieß aber noch um und gewann die nächsten 3 Sätze mit 11:1, 11:6 und 11:7. Linglan He spielte ebenfalls enorm stark. In ihrer Vorrunde verlor sie nur gegen die übermächtige Chinesin Zenqi Sun und belegte Platz 2. In den Platzierungsspielen gab Linglan He kein Spiel ab und erspielte Platz 5. In einer Vorrundengruppe ohne Zenqi Sun wäre an diesem Wochenende bestimmt noch mehr möglich gewesen. Jasmin Lorenz belegte in der Vorrunde mit einer 3:2 Bilanz Rang 2. Das System der Platzierungsspiele machte es möglich, dass Jasmin Lorenz in Runde 1 und 4 gegen Christina Lienstromberg (Niedersachsen) antreten musste. Während der erste Durchgang klar 3:0 für Jasmin Lorenz entschieden wurde, ging das zweite Aufeinandertreffen der beiden genauso deutlich mit 0:3 verloren. Am Ende ein guter 11. Platz für Jasmin Lorenz. Lisa Leopold (TTG Süßen) in ihrem ersten und Simone Börsig (DJK Offenburg) in ihrem letzten Mädchenjahr enttäuschten mit ihren Plätzen 20 und 24 keinesfalls. Durch Platz 2 bzw. 3 in ihrer Gruppe ging es in den folgenden Platzierungsspiele um die Plätze 1 bis 24. Beide konnten in diesen Spielen nicht mehr gewinnen. Dies tat der ordentlichen Leistung aber keinen Abbruch. Um nicht vollkommen in Euphorie auszubrechen, zum Schluss eine weniger positive Nachricht: Jennifer Käshammer (DJK Offenburg) kam in ihrer Vorrunde mit einer 2:3 Bilanz über Platz 4 nicht hinaus und musste anschließend um die Plätze 25 bis 48 spielen. Hier belegte sie Platz 29. Im letzten Jahr noch auf Platz 6 beim DTTB-TOP 16 Ranglistenturnier in Mönsheim, war Jennifer Käshammer in diesem Jahr weit von einer Qualifikation dorthin entfernt. Am meisten enttäuscht darüber war die 15-jährige Offenburgerin sicherlich selbst. Sie ist derzeit wegen der Schule etwas im Trainingsrückstand.

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Die platzierten Mädchen (gemäß Platz von links)

Bei den Jungen verlor Adrian Klosek in seiner Vorrundengruppe gegen den Bayern Stephan Pache. Da aber auch dieser ein Spiel abgab, konnte sich Klosek dank des besseren Satzverhältnisses trotzdem als die Nr. 1 in dieser Vorrundengruppe durchsetzen. In den Platzierungsspielen gab es zunächst einen hauchdünnen und sehr hart umkämpften 3:2 Erfolg gegen den Bayer Michael Plattner. Nach einer deutlichen 0:3 Niederlage gegen den Bremer Lennart Wehking, spielte Klosek im letzten Spiel um Platz 3. Hier verlor der 17-jährige Regionalligaspieler der TSG Heilbronn denkbar knapp gegen den Niedersachsen Ruwen Filus mit 2:3 Sätzen und belegte so am Ende einen sehr guten vierten Platz. Ein tolles Comeback feierte der 16-jährige TTVWH-Jugendsprecher Volker Schneider, der im letzten Jahr auf süddeutscher und deutscher Ebene nicht vertreten war: Nachdem er die Vorrunde mit einer Bilanz von 3:2 etwas glücklich als Zweiter (punktgleich vor Karl Brauntsch, Brandenburg und Jens Berkenkamp, Westdeutschland, aber mit dem besten Satzverhältnis) beendet hatte, gab Volker Schneider in den Platzierungsspielen kein einziges Spiel mehr ab und erreichte einen tollen 5. Platz. Ganz ähnlich machte es Alexander Krieger: Auch er kam in seiner Vorrundengruppe auf Rang 2, gewann dann alle Platzierungsspiele, bis auf das letzte gegen Volker Schneider (dem er mit 1:3 Sätzen unterlag) und kam auf Platz 6. Michael Dudek wurde in seiner Gruppe Zweiter. Danach ging es in den Platzierungsspielen verbandsintern zunächst gegen Alexander Krieger (2:3, 5. Satz: 9:11 für Krieger) danach gegen Roman Stalinski (TSV Untermberg), der mit 3:2 (5. Satz: 13:11) knapp bezwungen werden konnte. Nach zwei weiteren Siegen und einer Niederlage stand am Ende Platz 10 zu Buche. Auch Roman Stalinski, Markus Schlichter (TSV Wendlingen) und Alexander Frank (DJK SB Stuttgart) spielten sich mit ihren 3. Plätzen in der Vorrunde unter die ersten 24. Roman Stalinski konnte am Ende einen beachtlichen 17. Platz vorweisen, der 14-jährige Markus Schlichter wurde in seinem 1. Jungenjahr 21. und Alexander Frank, der wenige Tage vor der Veranstaltung bei einem Autounfall leicht verletzt worden ist, kam auf Rang 22. Matthias Hagner (TSV Untermberg) musste mit dem unbeliebten 4. Platz in seiner Gruppe vorlieb nehmen, und spielte so nur im Platz 25 bis 48. Hier hielt er sich aber beinahe schadlos. Nur das letzte Spiel gab Matthias Hagner gegen Frederik Stadler aus der Pfalz mit 2:3 Sätzen (5. Satz: 10:12) ab und belegte Platz 26.

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Die platzierten Jungen (gemäß Platz von links)

Meine persönliche Anmerkungen zum neuen Austragungssystem sind dieselben wie beim Bundesranglistenturnier der Schüler vor 1 Woche in Haiterbach. Wer diese nachlesen möchte, kann dies gerne beim entsprechenden Bericht der Schüler tun. Eine Wiederholung soll hier nicht stattfinden. Wolfgang Renz, Vizepräsident der Jugend, war als Delegationsleiter natürlich stolz auf die Erfolge. 7 Plätze bei der Jugend und genauso viele bei den Schülern für das DTTB-TOP 16 Ranglistenturnier in 2 Wochen in Berlin zu erspielen sind zurecht eine sogar sehr stolze Bilanz und macht uns zum erfolgreichsten Verband. Danach folgen Hessen mit 13, Bayern mit 10 und Westdeutschland mit 8 Plätzen in den 4 Konkurrenzen Schüler, Schülerinnen, Jungen und Mädchen. Wäre die Ermittlung der Teilnehmer für die DTTB-TOP 16 Veranstaltung wie im letzten Jahr noch über die Regionalverbände erfolgt, wäre es für den Südverband nicht möglich gewesen 25 Plätze zu erreichen (Baden-Württemberg 14, Bayern 10, Sachsen 1). Zumindest in diesem Jahr profitiert von der neuen bundesweiten Ausspielung eindeutig der Südverband und Westdeutschland, die gleichzeitig Landesverband und Regionalverband sind, verlieren eindeutig (Westdeutschland stellt insgesamt nur 8 Teilnehmer). Wolfgang Renz hat aber noch etwas anderes gefreut: Die exakt selbe Veranstaltung der Schüler eine Woche vorher in Haiterbach war von der Turnierleitung etwas besser. An beiden Tagen war man in Haiterbach etwa 45 Minuten eher fertig, da man bei langandauernden Spielen das Folgespiel sofort auf einen freien Tisch verlegte.

[Zu den Ergebnissen]

Am Wochenende 26./27. Oktober 2002 fand das 1. Bundesranglistenturnier der Schüler (TOP 48) in Haiterbach (Schwarzwald) statt. Etwas überraschend gewann bei den Schülern Hermann Mühlbach (TTC Karlsruhe-Neureut). Marian Pudimat (TTC Schönenbach) belegte Platz 3. Bei den Schülerinnen kam Verena Volz (SV Sillenbuch) auf Rang 7. Die Baden-Württemberger waren mit insgesamt 6 Plätzen unter den ersten 12 (4 bei den Schülern, 2 bei den Schülerinnen) der erfolgreichste Landesverband, gefolgt vom WTTV mit 5 und Hessen mit 4 Plätzen unter den ersten 12. Diese ersten 12 Plätze berechtigen zur Teilnehme beim DTTB-TOP 16 Ranglistenturnier am 16./17.11.2002 in Berlin.

Zugunsten eines Bundesranglistenturniers mit 48 Teilnehmern hatte man sich entschieden die 4 Regionalranglisten im Süden, Südwesten, Westen und Norden zu streichen. Ziel dieser Änderung sollte es unter anderem sein, die wirklichen stärksten Spieler im Nachwuchsbereich für die weiterführen Ranglistenturniere auf Bundesebene und für die deutschen Einzelmeisterschaften an den Start gehen zu lassen. Die Grundquote jedes Landesverbandes wurde damit gestrichen. Gleichzeitig mit der 1. Austragung eines nationalen Ranglistenturniers mit 48 Teilnehmern, musste man ein System finden, mit dem man in 2 Tagen eine gerechte Reihenfolge ermitteln konnte. So spielte man zunächst in 8 Sechsergruppen (jeder gegen jeden) und danach 5 Runden eines modifizierten KO-Systems, um die Plätze 1 bis 48 zu ermitteln. Wer in seiner Vorrunde Platz 1 belegte, spielte danach um die Plätze 1 bis 16, bei Platz 2 in der Vorrunde ging es um die Plätze 5 bis 20, Platz 3 spielte in der modifizierten KO-Runde die Plätze 9 bis 24 aus. Für die Plätze 4 bis 6 der Vorrunde gilt entsprechendes für die Ränge 25 bis 48 des Endklassements. Alleine bei den Schülern brachte der Südverband (Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen) 8 Teilnehmer zum DTTB-TOP 16 Ranglistenturnier. Dies wäre nach der alten Struktur über das süddeutsche Ranglistenturnier nie möglich gewesen.

Bei den Schülern lieferten die Baden-Württemberger ein sehr überzeugendes Ergebnis ab: Hermann Mühlbach ragte dabei heraus. Er gewann seine Vorrunde ohne Niederlage und auch in den Platzierungsspielen gab es nur Siege. In den letzten beiden Runden waren es jeweils knappe 3:2 Siege gegen Andreas Schreitz und Eric Immel (beide Hessen). Hermann Mühlbach spielte sich erstmals richtig auf Bundesebene ins Rampenlicht. Maßgeblichen Anteil hieran hatte auch sein Betreuer Karl Lehmann. Seine Ideen, Vorschläge und Anweisungen setzte Mühlbach fast perfekt um. Nicht viel schlechter machte es Marian Pudimat: Er blieb in der Vorrunde auch ohne Niederlage, verlor nur sein vorletztes Spiel knapp mit 2:3 gegen Eric Immel, machte dann aber mit Andreas Schreitz, im Spiel um Platz 3, beim 3:0 kurzen Prozess. Heiko Bärwald, der in der Regionalliga für die TSG Heilbronn spielt, gehörte mit zu den Favoriten. Mit Platz 9 erfüllte Heiko Bärwald die Erwartungen, benötigte hierzu aber recht viel Glück und starke Nerven. Schon in der Vorrunde handelte sich Bärwald 2 Niederlagen ein, kam aber trotzdem auf Platz 2. Nach einer Niederlage gegen Jonas Becker (DJK Offenburg) im 1. Platzierungsspiel und einem anschließenden 3:0 Sieg über Matthias Uran (WTTV), wurde es gegen Christopher Horn (Hessen) ganz eng: Es stand bereits 1:2 in Sätzen und 2:8 bzw. 5:10 gegen Bärwald. Ein Sieg musste es aber sein, um unter die ersten 12 zu kommen. Heiko Bärwald schaffte es noch: Den 4. Satz gewann er mit 15:13 und den 5. Satz mit 12:10. Zwei weitere 3:2 Siege ergaben dann Platz 9. Der erst 12-jährige David Steinle (TSV Untermberg) lieferte einen sehr guten Wettkampf: In der Vorrunde mit 1 Niederlage auf Platz 2, gab Steinle nur gegen Christopher Horn und Heiko Bärwald zwei Partien ab und belegte Platz 11. Jonas Becker beendete seine Vorrunde mit Platz 2. Auch das 1. Platzierungsspiel am Samstag gewann Becker mit 3:1 gegen Bärwald. Am Sonntag lief es dann nicht mehr so gut. 3 Niederlagen und 1 Sieg im letzten Spiel gegen Lars Jetter (Hamburg) ergaben Platz 15. Vom DTTB-Nominierungsausschuss wurde Jonas Becker aber mit einem Verfügungsplatz bedacht und darf so ebenfalls zum DTTB TOP 16 Ranglistenturnier nach Berlin fahren. Etwas Pech hatte Benjamin Sabo (TTF Ochsenhausen) in seiner Vorrundengruppe. 3 Siege und 2 Niederlagen reichten nur für Platz 4. Nach 1 Sieg in den Platzierungsspielen, belegte Benjamin Sabo am Ende Platz 32.

Bei den Schülerinnen verlor Verena Volz in ihrer Vorrundengruppe nur äußerst knapp mit 8:11 im 5. Satz gegen die spätere Zweitplatzierte Amelie Solja (Pfalz) und belegte Platz 2. Die sportlich vielseitig begabte Verena Volz, verlor in den Platzierungsspielen nur gegen Lara Broich (WTTV) und kam auf Platz 7. Ein großer Erfolg, wenn man bedenkt, dass die 13-jährige Verena Volz erst seit etwa einem Jahr im Verbandstraining ist und erst vor einigen Monaten das Tennis spielen aufgegeben hat. Christine Koch (TTC Willstätt) profitierte etwas davon, dass sie mit 3:2 Spielen in ihrer Vorrundengruppe Platz 1 belegte. In den Platzierungsspielen gewann Christine Koch nur noch einmal gegen Franziska Bütow (Brandenburg) und belegt Platz 12. Melanie Strese (VfL Sindelfingen) kam in der Vorrunde mit 1 Niederlage auf Platz 2. Lara Haug (TV Busenbach) und Jana Schneider (TG Schömberg) werden in ihrer Gruppe mit 2 Niederlagen jeweils Dritte. Im Endklassement erreicht Lara Haug Platz 17, Melanie Strese Platz 19 und Jana Schneider wird 23. Kathrin Mühlbach (TV Busenbach) verliert in ihrer Vorrundengruppe auch nur zweimal, kommt aber nur auf Platz 4. Im Spiel um die Plätze 25 bis 48, belegt sie Platz 33. Da Kathrin Mühlbach aber noch 4 Jahre in dieser Konkurrenz spielen darf, wird sie ihren Weg bestimmt noch machen. Elisabeth Bittner (TTC Willstätt) darf noch 2 Jahre in dieser Konkurrenz spielen. Mit Platz 45 hat sie das größte Verbesserungspotential aller baden-württembergischen Spielerinnen nach oben.

Einige persönliche Anmerkungen zum neuen Austragungssystem: Vor allem das ausgeklügelte modifizierte KO-System bietet viele Spannungsmomente. Sieg oder Niederlage in der Platzierungsrunde bedeuten gleich mehrere Plätze nach oben oder unten. Für die Zuschauer könnte möglicher Weise etwas die Transparenz fehlen. Wer spielt eigentlich wo gegen wen um welchen Platz? Vielleicht fehlt jetzt am Anfang auch nur die Gewöhnung. Eventuell könnte aber die Transparenz auch dadurch erhöht werden, dass man die Platzierungsrunde graphisch - und vielleicht sogar farblich - darstellt. Ein möglicher Schwachpunkt könnte die "Undurchlässigkeit" von Platz 3 und 4 in der Vorrundengruppe sein: Platz 1 bis 3 spielt um Platz 1 bis 24 des Endklassements, Platz 4 bis 6 der Vorrunde um die Plätze 25 bis 48 - daran führt kein Weg vorbei. Sehr deutlich wurde dies bei Christine Koch, die mit 3 Siegen und 2 Niederlagen in ihrer Gruppe 1. wurde. Mit genau so vielen Siegen und Niederlagen ausgestattet, belegte Kathrin Mühlbach Platz 4. Positiv zu bewerten ist auf jeden Fall, dass bei dem TOP 48 Ranglistenturnier viele Spiele gegen unterschiedliche Gegner auf hohem Niveau stattfinden. Bei den Regionalranglistenturnieren waren es doch sehr oft dieselben Gegner (und dies meist über Jahre hinweg).

Insgesamt eine sehr gelungene Veranstaltung. Der HC Haiterbach, um Cheforganisator Wolfgang Krause, der verbandsintern schon viele Veranstaltungen hervorragend ausgerichtet hat, konnte sich auch bei dieser Bundesveranstaltung sehr positiv in Szene setzen. Auch die Turnierleitung, am Samstag unter Wolfgang Laur, am Sonntag unter Steffen Neumann, arbeitete wie immer souverän. Dass das vom DTTB gelieferte Programm keine Schiedsrichterzettel druckte, machte die Jugendsprecherin des TTVWH, Shpresa Haxhillari, wett. Diese schrieb Shpresa alle von Hand.

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