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OB Unger Promi Doppel Rathaus PokalfinaleLiebherr Pokal-Finale: Vorgeschmack im Ulmer Rathaus

Ungewohnte Geräusche im Ulmer Rathaus: Statt wichtiger Gespräche zum politischen Geschehen der Stadt hallte am Freitagnachmittag der Klang eines kleinen Plastikballs durch die Gänge. Politiker und Sportgrößen stellten anlässlich des Liebherr Pokal-Finales am 9. Januar im Prominenten-Doppel ihr Können mit dem Tischtennisschläger unter Beweis. Der TTVWH und der Fernseh-Sender Regio TV Schwaben waren dabei.

Kaum waren die ersten Bälle gespielt, war der sportliche Ehrgeiz auch schon geweckt. Und was als lockerer Ausklang der Veranstaltung im Ulmer Rathaus geplant war, entwickelte sich schnell zum ambitionierten Schlagabtausch. Gunter Czisch (Erster Bürgermeister der Stadt Ulm) und Gerold Noerenberg (Oberbürgermeister der Stadt Neu-Ulm) hatten es sich nicht nehmen lassen, im Prominenten-Doppel gegen Triathlet Daniel Unger und TTBL-Geschäftsführer Nico Stehle anzutreten. Eine gute halbe Stunde lieferten sich die Podiumsgäste, in wechselnden Teams (Foto: Gunter Czisch/Daniel Unger), im Anschluss an das Pressegespräch vor Vertretern der lokalen Medien ein spannendes Duell mit dem weißen Plastikball – und kamen durchaus ins Schwitzen.

Auftakt am runden Tisch

Zuvor stand während der Gesprächsrunde im kleinen Sitzungssaal des Ulmer Rathauses das Liebherr Pokal-Finale im Vordergrund, das am 9. Januar in der ratiopharm arena Ulm/Neu-Ulm stattfinden wird. Bürgermeister Czisch betonte die Bedeutung, die der Sport und damit auch das Finalturnier um den Deutschen Tischtennis-Pokal gerade für junge Leute hat: „Wir haben die ratiopharm arena entwickelt, um dem Spitzensport in der Region einen Ort zu geben. Und eine wichtige Funktion des Spitzensports ist es, jungen Leuten Vorbilder zu bieten. Dazu gehören auch Tischtennis-Stars wie Timo Boll, der ja bereits bei uns zu Gast war. Deshalb freuen wir uns, dass die Tischtennis Bundesliga sich für die ratiopharm arena entschieden hat und so den Menschen in der Region sportliche Vorbilder und Weltklasse-Tischtennis präsentieren wird.“

Oberbürgermeister Noerenberg sprach ebenfalls die enorme Bedeutung des Sports für die RegionUlm/Neu-Ulm an: „Sport ist vor allem im Bezug auf die soziale Bildung der Gesellschaft ein enormer Faktor. Gemeinsam etwas zu tun, zusammen Siege zu feiern, aber auch mit Niederlagen umzugehen – dazu braucht es einen gewissen Ansporn, den der Sport und seine Sportler bieten. Für die gesamte Region ist das Liebherr Pokal-Finale deshalb natürlich eine tolle Geschichte, die auch weit über die Region hinausstrahlt.“

Daniel Unger, ehemaliger Profi-Triathlet und Weltmeister über die Kurzdistanz, verbindet mit dem Tischtennis-Sport eine ganze Menge – auch dank Timo Boll: „Gerade in meiner Jugend habe ich viele Stunden an der Tischtennisplatte verbracht. Mit Timo Boll bin ich seit seinem Europameistertitel 2007 freundschaftlich verbunden, auch wenn ich ihn seit den Olympischen Spielen in Peking 2008 nicht mehr gesehen habe. Daher freue mich natürlich besonders, ihn am 9. Januar wiederzusehen und in Aktion zu erleben.“ Unger glaubt, dass mit dem Liebherr Pokal-Finale der Tischtennis-Sport in der Region weiter an Popularität gewinnen wird: „Insgesamt ist Tischtennis zwar schon fest in der Bevölkerung verankert, auch dank den TTF Liebherr Ochsenhausen, aber gerade Großveranstaltungen wie das Pokal-Finale tragen natürlich dazu bei, dass noch mehr Öffentlichkeit generiert wird.“

„Tischtennis-Feuerwerk“ in der ratiopharm arena

Nico Stehle, Geschäftsführer der Tischtennis Bundesliga, ging auf die Gründe ein, die dafür sprachen, mit dem Liebherr Pokal-Finale nach Ulm/Neu-Ulm zu gehen: „Zum einen finden wir mit der hochmodernen ratiopharm arena perfekte Voraussetzungen vor, sowohl für die Sportler als auch für die Fans. Zum anderen haben wir mit den beiden Sportstädten Ulm und Neu-Ulm tolle Partner, die unser Finale begleiten und uns in vielfältiger Weise unterstützen.“ Mit gemeinsam umgesetzten Schul- und Sozialaktionen habe man die Region zusätzlich mobilisieren können und alles dafür getan, um am 9. Januar „ein Tischtennis-Feuerwerk zu erleben“. Einen kleinen Vorgeschmack auf dieses Tischtennis-Highlight im neuen Jahr erlebte das Ulmer Rathaus bereits am Freitagnachmittag.

Johannes Eickhoff, TTBL Sport GmbH

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