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Ferienspaß mit Tischtennis in Nagold

Nachdem der VfL Nagold vergangenes Jahr mit großer Zustimmung der Teilnehmer einen Tag Tischtennis-Sommerspaß anbot, hat die Tischtennisabteilung des Vereins auch in diesem Jahr im Rahmen des Nagolder Sommerferienprogramms ein solches Programm angeboten.

Die Veranstaltung fand am vergangenen Montag in Begleitung der beiden TTVW-Mitarbeiter Leon Diehl und Simon Zuckrigl in der Lemberghalle des VfL Nagold statt. Freundliche Unterstützung erhielten diese ebenfalls von 4 Mitarbeitern des ortsansässigen Sportvereins. Ziel der Veranstaltung war es nicht, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Technik des Tischtennissports zu vermitteln, sondern Spaß am Sport zu haben. Entsprechendes Material (Schläger, Bälle, etc.) wurden vom TTVWH gestellt.

Die Halle wurde voll, nachdem um 10 Uhr 27 sportbegeisterte Mädchen und Jungen im Alter von 7 bis 16 Jahren eintrafen. Ein paar Runden „Reifen-Kreiseln“, einem Spiel, bei dem ein Team auf dem Boden liegende Reifen andrehen muss, dass diese aufrecht stehen bleiben, währenddessen ein anderes Team diese sich drehenden Reifen zu Boden bringen muss, sorgten bereits in den ersten Minuten für großen Spaß bei den Kindern. Anschließend wurde das beliebte Aufwärmspiel „Zombieball“ gespielt. Hier geht es darum, mit einem Softball andere Kinder abzuwerfen. Bei einem Treffer setzt sich der Getroffene raus und wartet, bis der Schütze selber getroffen wurde. Ist das der Fall, so kann dieser wieder am Spiel teilnehmen.

Nun folgte der tischtennisorientierte Teil des Programms. Als erste Heranführung an die „schnellste Rückschlagsportart der Welt“ galt es erstmal für die Kinder, den Ball so lange wie möglich auf einer Seite des Schlägers zu balancieren. Wenn man das schon gut beherrschte, konnte man bereits versuchen, den Ball auf der Vor- und/oder Rückhandseite des Schlägers zu jonglieren, während sie durch die Halle liefen. Einige Kinder konnten das bereits so gut, dass diese schon versuchten, den Ball auf der Schlägerkante zu jonglieren.

Nun wurde die Truppe in 5 kleinere Gruppen aufgeteilt und jeweils an eine der 5 aufgebauten Stationen verteilt. Die erste Station beinhaltete das Zurückspielen des Balles auf den Tisch, welcher von einem vom TTVWH mitgebrachten Tischtennis-Roboter zugespielt wurde. Diese Form des Trainings fand wie immer großen Anklang bei Kindern.

Station Nummer 2 hieß „Aufschlag-Biathlon“. Hier war Präzision bei Aufschlägen gefragt. Von einer Seite des Tisches musste man den Tischtennisball so aufschlagen, dass dieser auf der anderen Seite des Tisches auf eine der dort liegenden Spielkarten aufkommt. Schaffte man das, so konnte man die getroffene Karte nehmen und als jeweils einen Punkt werten. Schaffte man es jedoch nicht, auf eine Karte zu spielen, so musste man, bevor man noch einmal aufschlagen durfte, durch eine Koordinationsleiter mit entsprechender Beinarbeit hindurchlaufen. Das umfasste zum Beispiel das Hindurchspringen mit beiden Beinen oder das Durchqueren der Leiter mit Sidesteps. Gewonnen hat derjenige der Gruppe, der am Ende auf die meisten Karten gespielt und somit die meisten Punkte erreicht hat.

Bei der dritten Station ging es darum, den Ball, welcher von einem Helfer des Vereins in Form eines Balleimers den Kindern zugespielt wurde, mit großer Kraft auf Spielfiguren zu schlagen, welche auf der anderen Seite des Tisches verteilt standen. Jeder hatte einen Schlag. Nach diesem Schlag musste man einmal um den Tisch laufen, um erneut schlagen zu dürfen. Die Spielfiguren sollten nach Möglichkeit umkippen, wenn man mit der entsprechenden Härte und Präzision traf.

Gewonnen hatte, ähnlich wie bei Station 2, derjenige Teilnehmer, der die meisten Spielfiguren umgeworfen hatte.  Das Kompetitive an diesen beiden Stationen bereitete den Kinder sichtlich Spaß, wie das freie Spielen an den vom TTVWH mitgebrachten MIDI-Tischen an Station 4. Hier konnten die Kinder nach Belieben miteinander Tischtennis spielen, jedoch mit den entsprechenden Einschränkungen des kleineren Tisches.

Die größte Station war Station Nummer 5. Hier durften die Kinder einen Hindernissparcours durchlaufen, mit dem Ball auf dem Schläger balancierend.

Man musste durch ein aufrechtstehendes Holzquadrat laufen und über eine Holzbank gehen. Danach war die Aufgabe an Banden entlangzulaufen, während die Hand, die nicht den Schläger hält, die Bande streift. Es folgte ein Slalomlauf um Hütchen herum – das alles natürlich, ohne den Ball vom Schläger zu verlieren. Der Parcours ging anschließend von vorne los.

Alle Stationen wurden von den TTVWH-Mitarbeitern Leon und Simon beobachtet und bei Bedarf unterstützt.

Nachdem jede Station von den Teams einmal durchlaufen wurde, war es dann auch schon Zeit für die Mittagspause. Essen wurde von den Teilnehmern z.T. selbstmitgebracht, jedoch stellte der Verein auch kleinere Snacks in Form von belegten Brötchen, Schokolade und Äpfeln, welche von den Kindern für ein kleines Geld erworben werden konnten. Ebenfalls war es möglich, Wasser und Apfelsaft zu kaufen, welcher ebenfalls vom Verein gestellt wurde. Viele nutzen die Mittagspause auch als Gelegenheit, das volle Potential der Halle auszuschöpfen und sich in dieser auszutoben.

Nachdem Hunger und Durst gestillt waren, ging es für 20 der 27 Teilnehmer zur Prüfung zur Erhaltung des Tischtennis-Sportabzeichen, organisiert von den TTVWH-Mitarbeitern. Da 7 Teilnehmer das Sportabzeichen bereits im Jahr davor gemacht haben, haben diese mit Leon Diehl am Tisch trainiert. Bei den Übungen, die für das Abzeichen zu bestehen waren, konnte die „Prüflinge“ ihr Geschick mit dem Schläger unter Beweis stellen und einzelne Erfolge einfahren.

Als letzter Programmpunkt stand „Riesenmäxle“ an, eine Form des beliebten Rundlaufspiels „Mäxle“. Unterschied ist nur, dass man es anstatt an einem Tisch an einem großen Tisch, bestehend aus 4 zusammengeschobenen Tischtennistischen, spielt.

Bevor die Kinder aber um 16 Uhr dann wieder abgeholt werden konnten, gab es für die Teilnehmer des Tischtennis-Sportabzeichens entsprechende Urkunden. Ebenfalls hat Jugendleiter Fred Heldmaier darauf aufmerksam gemacht, dass tischtennisinteressierte Kinder herzlich eingeladen sind, beim Jugendtraining des VfL Nagold vorbeizuschauen. Abschließend bleibt zu sagen, dass die TTVWH on tour-Aktion in Nagold ein Erfolg war und viele zufriedene Gesichter bei den Kindern hinterlassen hat.  

Text: Simon Zuckrigl

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