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Franziska Schwarz FranziskaSchwarz2017 Ausschnitt wirft einen Blick zurück auf ihr Freiwilliges Soziales Jahr

Im Zuge der Suche und Stellenausschreibung neuer Freiwilligen starten wir eine kleine Serie mit unseren ehemaligen FSJ-Mitarbeiter/-innen. Marco Bebion stellte jeweils die Fragen an die Ehemaligen und erhielt von einigen unterschiedliche Rückmeldungen. Bereits 23 Freiwillige absolvierten ein FSJ beim TTVWH. Eventuell hilft es den neuen Bewerbern ein besseren Blick über das FSJ zu erhalten.

Frage: Erinnerst du dich noch an die Zeit beim TTVWH? Beschreibe uns doch kurz deine ausgeführten Aufgaben, sowie ein Ereignis, welches dir noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Na klar erinnere ich mich noch an meine Zeit beim TTVWH, sehr gut sogar! Ich habe teils für den TTVWH, teils für den Bezirk Stuttgart gearbeitet. Auf Verbandsebene habe ich das "Jahr des Mädchen-Tischtennis" 2014 mit vorbereitet und die Veranstaltungen gestaltet. TTVWH on tour-Aktionen und der Verbands-Newsletter haben auch zu meinen Aufgaben gezählt. Für den Bezirk habe ich die Homepage auf dem Laufenden gehalten, Mädchen-Aktionen organisiert und bei der Vorbereitung von Turnieren geholfen. Dazu kam natürlich die praktische Arbeit: In drei Vereinen und einer Schul-AG habe ich das Training geleitet oder den Vereinstrainer unterstützt.

Das Ereignis, das mich am meisten geprägt hat, war vermutlich die Übernachtung nur für Mädchen in Stuttgart-Stammheim. Wir haben nicht nur Tischtennis gespielt, sondern auch ganz viele andere Sachen zusammen erlebt und hatten eine richtig schöne Zeit. Zu sehen, wie die Mädchen miteinander spielen und lachen, hat wirklich gut getan.

Frage: In welcher Form bist du heute der Sportart verbunden oder führst du noch Tätigkeiten im Verein/Bezirk/Verband aus?

Ich spiele selbst immer noch mit Freude Tischtennis, mittlerweile beim TTC Schopfheim/Fahrnau im Südbadischen Tischtennisverband. In meinem Verein leite ich eines der Jugendtrainings und betreue die Kinder und Jugendlichen regelmäßig bei Rundenspielen oder Turnieren. Außerdem bin ich Pressewartin im Bezirk Oberrhein.

19060094 1792102231103340 4714499757817533156 nFrage: Die Jahre vergehen und das FSJ war meist der Einstieg in das Berufs- oder Studentenleben, welchen beruflichen/studentischen Weg bist du eingeschlagen?

Nach dem FSJ habe ich International Business Management (international) studiert, ein duales Studium, das in drei Ländern stattfindet. So habe ich auch den Weg ins Südbadische gefunden. Mittlerweile bin ich mit dem Studium fertig und als Disponentin bei einem Logistikunternehmen in der Nähe von Waldshut-Tiengen tätig. 

persönliche Anmerkung von Franziska Schwarz:

Ursprünglich hatte ich mich nur für ein FSJ entschieden, weil ich nach der Schule noch nicht 18 war und ein Jahr überbrücken wollte, bis ich mit dem Studium anfange. Zum TTVWH und dem Bezirk Stuttgart bin ich auch eher durch Zufall gekommen. Mittlerweile bin ich aber unglaublich froh, dieses Jahr beim TTVWH und dem Bezirk Stuttgart verbracht zu haben. Die Verwaltungstätigkeiten waren ein sanfter Einstieg ins Berufsleben, ich habe aber dennoch viel gelernt, was mir heute noch hilft. Und das Training in Vereinen und Schulen hat mir persönlich total gut getan. Ich habe fast jeden Tag gesehen, wie Kinder Freude am Tischtennis haben und kontinuierlich besser werden. Die meisten Kids vermisse ich heute noch... Dafür freue ich mich immer, wenn ich irgendwo etwas von den Kindern lese, die ich vor fünf Jahren trainiert habe. Das FSJ war also nicht wie geplant ein Überbrückungsjahr, sondern ein gewonnenes Jahr, aus dem ich mehr mitnehmen konnte als aus den drei Jahren davor und danach.

Zur Serie Teil 3 mit Leon Diehl

Zur Serie Teil 2 mit Fabian Wurster

Zur Serie Teil 1 mit Anika Müller

Fragen: Marco Bebion

Text: Franziska Schwarz

Fotos: TTVWH / privat

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